Aus dem Roman „Das Tagebuch der Emilie Mayer, Componistin“

Friedland September 1840 Ein Schuss! Nur ein Schuss! Alles endet, alles beginnt mit einem Schuss, mit Blut, Gehirn, Tod. Der Geruch, die Farben! Die Tränen laufen mir übers Gesicht. Mir zittert die Hand, kann die Feder kaum halten, kleckse rund ums Tintenfass! Ein Schuss und alles, alles anders! Und da sind fragende Gesichter, gaffende Münder, lüsterne Blicke: und jetzt? Das fragen sie alle, die lieben Nachbarn. Ja, jetzt was? Es beginnt für mich mit einem Schuss? Warum das Vater? Du hast alles so klug geregelt, Vater! Warum jetzt das? Wilhelm, ist voll Schrecken! Berta – die zarte junge Verlobte –…

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